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Hier kommen die Texte da Süzze hin^^

Das ist eine Art Kurzgeschichtensammlung in einem Kapitel, One Shot.

Eure Meinung interessiert mich, also sagt sie mir auch

Wünsche viel Spass (ironisch gemeint… alles Depri&hellip

24 STUNDEN

Die letzten 24 Stunden …

Wenn dieser Tag der letzte ist, Bitte sag es mir noch nicht…

 

Aber ich will es wissen. Will noch einmal Tschüss sagen, noch einmal jeden umarmen und einen Kuss auf die Wange drücken. Noch einmal lachen, einmal noch bevor ich geh. Will noch mal alle sehen und alles geben, in meinen letzten 24 Stunden. Bin dann wie berauscht vom Leben und sehe alles noch mal anders, aber will keine weiteren Stunde, zu lang hab ich gelitten und bin froh das es vorbei ist. Ich kann gehen wann ich will, zu Zeit läuft rückwärts. Nein, toll war mein Leben nicht. Nein, glücklich war ich nicht. Nur in meinen letzten Stunden, ich weiß genau wann es zu Ende ist. Die die ich hasse werden nicht beachtet, nur meinen Freunden sag ich Tschüss, ein aller letztes Mal bevor ich geh. Zu groß ist der Druck geworden, zu schwer die Last zu Leben. Sterben will, aber allein und sage noch mal Tschüss. Verabschiede mich von ihnen, in Liebe, und gehe. Die Brücke ist doch da, als ob sie nur gewartet hätte, gewartet dass ich es mir eingestehe. Es geht nicht mehr. Noch eine Stunde. Die will ich allein sein. Beweg mich zur Brücke. Denke an euch alle. Ich liebe euch! Ich liebe euch alle! Bitte weint nicht sondern versucht zu verstehen. Sitze hoch über dem Wasser und schließe meine Augen. Denke an euch, wiederhole die Namen. Ich liebe euch! Und lasse mich fallen. Alles Druck lass ich im Leben, in den Tod nehm ich nur die Liebe mit. Man glaubt gar nicht wie viel und klar man in so einem Sturz denken kann… nenne noch mal alle Namen und sinke ins Wasser. Kühl hier unten… Sinke zu Boden, und merke wie ich geh. Mein letzter Gedanke: Ich liebte euch alle! Und dann war ich frei.

 

 

 

 

AM BODEN

Tritt nicht nach mir, ich stehe nicht wieder auf.

Du siehst doch dass ich am Boden liege. Warum trittst du noch nach mir? Macht es Spass mich leiden und schreien zu sehen? Wahrscheinlich. Am Boden, zusammengekauert, wimmernd. Rufend. So helft mir doch. Keiner. Gehen weiter. Beschäftigt. Am Boden. Du trittst. Schreie, durch die Stille. Meine Schreie. Schmerz. Tiefe Wunden. Ich bin am Boden. Los. Sie mich an. Jetzt. Mach. Sie mir in die Augen. SIE MICH GEFÄLLIGST AN DU VERDAMMTES ARSCH. Sie mich endlich an. Feiges Arsch. Kannst mich nicht ansehen aber nach mir treten, mich schlagen, Schlampe rufen. ICH HASSE DICH. Ich liege am Boden. Wimmernd. Hilfe rufend. Tränen im Gesicht. SIE MICH AN. Ich steh nicht auf, mach dir keine Sorgen. Bin tot. Aber SIE MICH AN. Sieh was du mir angetan hast, DU. Sie ihn, den Tod, in meinen Augen, leer. Ansehen sollst du mich. Und? Siehst du ihn, den Tod? Den Schmerz? Den Hass? Siechst du ihn? NEIN. Du traust dich nicht. Steh doch wenigstens dazu, Feigling. Das warst du. Absicht. SIEH MICH AN. Wut, in meinem toten Körper, fliest, kocht. Hass. Auf dich. Für immer. Sie in meine Augen. Tot sind sie. Genauso tot wie ich. Aber der Hass lebt. Der Hass auf dich. WARUM SIEHST DU MICH NICHT AN. Sie es an. Das Elend am Boden. Das zusammengesunkene Etwas zu deinen Füßen. Das war einmal ich. Jetzt ist nur noch Hass auf dich. FEIGES ARSCH. Das kriegst du zurück. Sei sicher, man wird mich rächen. Oder ich tu es. Sei sicher. Und sieh mich an.

 

ANGST

Angst… die Augen zu öffnen und zu sehen, was er doch irgendwann sehen muss…

Ist leise, schleicht sich von hinten an ihn ran, überfällt ihn, lächelt, genießt es zu quälen und zu wissen das er ihm ausgeliefert ist, nicht fliehen kann, allein ist mit der wachsenden Angst die ihn festhält und die Luft einschließt. Leise ist sie, und so kalt… unheimlich schleicht sie und was sie einmal gefangen hat, lässt sie nie wieder los, hält es fest in den kalten Armen, schwarz sind sie und unsichtbar, dabei kräftig, denn sie haben schon so viele festgehalten die sich verzweifelt gewährt haben und es nicht geschafft haben, nicht atmen konnten denn es gab nur noch Angst, stille, kalte, schwarze Angst die dich festhält sollte sie einmal zugepackt haben… kein Schrei hilft dir dann, nichts, denn alles was helfen will wird aufgehalten, festgehalten von purer Angst, die sich kalt anschleicht und festhält, wird so lange festhalten bis nichts von dir übrig ist, bis alles voll ist mit schwarzer Angst und du wirst nicht mehr fühlen können, was hell ist und selber still an jemanden heran schleichen und ihn mit deinen schwarzen Fingern festhalten und nie mehr loslassen… dir wird nichts helfen…

 

 

CONFUSED

 

Gedanken rasten in Zeitlupe an ihm vorbei, er griff danach und griff in die Leere, alles war leer und schwarz und er versuchte es zu stoppen, auch wenn es sinnlos war…

Sah nichts, spürte nichts, hörte nichts, sagte nichts. Tat nichts. War sinnlos, wusste das. Würde immer sinnlos bleiben genauso sinnlos wie der Versuch dem einem Sinn zu geben. Verzweiflung breitete sich aus, so langsam das es weh tat doch es war sinnlos, vollkommen sinnlos sich dagegen zu wehren, man würde es nicht schaffen mit der größten Verzweiflung nicht und auch nicht mit Liebe, nein, man musste dem etwas noch größeres entgegen bringen um die Sinnlosigkeit zu beenden und einen Sinn zu geben. Allein würde er es nicht schaffen, war machtlos und klein, doch er würde wachsen, würde atmen können und nach den Gedanken greifen, die Hand ausstrecken und es festhalten, er würde es wachsen lassen bis es groß genug war zu kämpfen, solange bis es groß war. Und dann würde es alles vertreiben, was schwarz war und die Verzweiflung einsperren in etwas noch größerem… confused…

 

CRYING(enough)

ANGEL (Don’t cry)

Wenn du allein bist und weinst, denke an den Engel, der kommt um dir die Tränen zu trocknen. Denke an mich.

Denke an den Engel an deiner Seite, der deine Tränen trocknet und die Freude schenkt. Denke daran das du nie alleine bist und ein Engel auf deiner Schulter sitz und dir zulächelt, solltest du traurig sein. Er wird nicht einfach verschwinden, so wie Menschen es tun. Er wird bleiben, auf deiner Schulter und deinen Weg zeigen. Dir zur rechten Zeit Glück schenken und Freude und dich zum lächeln bringen. Es dein Engel. Dein Engel für dich gemacht um dich das Leben zu lehren und die Tränen zu trocknen, die viel zu lange schon dein Gesicht zieren. Das Lächeln wird zurückkommen und sich auf deinem Gesicht einnisten doch der Engel wird bleiben, wird bleiben für immer und deine Hand halten. Du wirst ihn nicht sehen doch die Hand in deiner spüren und wissen dass der Engel Für Dich Gemacht bei dir ist. Denke an deinen Engel. Denke an Mich.

DAS KIND AM BORDSTEIN

Ich sehe ein Kind, traurig sitzt es am Bordstein und seine dunklen Augen sind leer und trostlos. Es ist allein, sie gehen alle an ihm vorbei, doch ich will ihm helfen, wieder zu Leben, und will auf das Kind zu gehen, allein am Bordstein, sitz es. Schaut auf den Boden, im Wasser sein Spiegelbild. Ich komme immer näher zu ihm, und bleibe schließlich stehen. Das ist nicht irgendein Kind. Ich blicke in diese leeren Augen, die meine eigenen waren, trostlos sehe ich mich am Bordstein. Ich kann dem Kind nicht helfen. Es ist nur mein Spiegelbild, was allein ist, in der Welt, und am Bordstein sitz. Nur mein Spiegelbild.

DAS LÄCHELN

Das gezwungene Lächeln, auf ihrem Gesicht, sobald man sie sieht, erscheint

es.

 

In dir ist es leer und schwarz, doch dein Gesicht ziert ein Lächeln.

Bedrückt, wenn du allein bist und glücklich wenn man dich sieht. Ein Wechsel, ohne Übergang, weißt wie man Gefühle umstimmt und lacht. Auf Kommando. Doch kaum wendest du dich ab ist das Lächeln verschwunden, und zeigst dein Gesicht. Trauer. Tiefe Trauer die dich betrübt. Doch du darfst sie niemanden zeigen, musst die Gefühle umstellen sobald man dich sieht, und lächeln. Gekonnt lächelst du dein gezwungenes Lächeln und versteckt deine Gefühle. Lächelst als ob alles gut wäre. Und weinst innerlich. Hinter dem gezwungenen Lächeln, da, wo es keiner sieht. Bittere Tränen. Und die muss man nicht erzwingen. Die kommen auch so. Nur innerlich.

DAS RITZEN

Für alle, die es tun und verstehen. Und für alle die es niemals tun und verstehen werden.

Es nennt sich Ritzen. Es kann dein bester Freund dein schlimmster Feind sein. Wenn du stark bist, kümmert dich die Klinge nicht. Aber wenn du schwach und allein bist hörst du sie förmlich flüstern. Sie ruft dich ganz zärtlich und bittet dich etwas zu zeichnen. Du bist schwach, kannst nicht nein sagen obwohl du weißt warum sie dich ruft. Erst streichst du nur zaghaft über deine Haut- aber das Flüstern wird lauter und dein Griff fester. Man versteht dich nicht. Wird abgeschrieben und nicht beachtet, für sie gehörst du in die Klinik. Sie verstehen nicht. Du ritz nicht weil du Aufmerksamkeit willst. Du ritz alleine, weg von allen Blicken. Du willst nicht drüber reden- du weißt nicht was du sagen sollst. Du bist tief gefallen, hast dein Herz vor Verzweiflung triefen sehen und griffst zur Klinge. Lange hattest du sie nur aus der Schublade flüstern und rufen hören, aber du hast es geschafft die Stimmen zu überhören. Aber das Leben hat dich gefressen und du wolltest es sehen. Du wolltest zeichnen, langsam die Farbe über deinen Arm gleiten sehen und hast auf die Stimme geantwortet. Es ist kein Trauma, du weißt was du tust. Du willst es ändern- aber weißt nicht wo du anfangen sollst. Zu lange hast du alles unterdrückt und jetzt quellt es aus deinem Arm, rote Farbe, tiefe Narben. Wo willst du anfangen?

Zu lange tust du es als das du aufhören kannst. Wo willst du auch anfangen…

DAS VERBOT DAS GEBROCHEN WERDEN MUSS

Das Verbot…. unbeachtet…

Ein Hauch eines Lächelns auf seinem Gesicht- verschwindet gleich wieder. Muss sich verstecken vor all den anderen denn sonst wird es ausgelöscht, eingesperrt und verdunkelt. Ein Funkeln, in den Augen, ganz kurz nur aufgeblitzt, schon ist es wieder dunkel. Ein Gefühl, in seinem Herzen, für Sekunden konnte er es spüren, glüht auf und kühlt wieder ab. Sie sollten es nicht spüren, sonst wird es verboten, verboten eingesperrt und verdunkelt. Ein Zucken, will nicht länger warten, in der rechten Hand. Will Wärme spüren, und die Hand des anderen wärmen, doch ist es verboten. Aber wenn es verboten bleibt, werden sie eingehen, zusammensinken darunter und aufhören zu atmen. Kühle Luft im Gesicht. Gefühle im Herzen, werden stärken, das Verbot, unbeachtet, schrumpft in sich zusammen, langsam, solange bis das Lächeln wagt, zu bleiben. Und sollte es kommen, für immer…...

DEJA VU

Wenn man jemanden kennen lernt den man schon kennt…

Ein Blick, und ich hab dich gesehen.

Ein Wort, und ich hab dich verstanden.

Mehr war es nicht, und ich habe dich erkannt, die Vertrautheit gespürt und dich wieder gefunden. Wieder gefunden was so lang verloren war, in einem anderen Leben doch ich habe dich dennoch gefunden. Musste dich nicht suchen, nur einmal sehen, dir begegnen und ich habe dich erkannt, es war mir so vertraut, jede deiner Bewegungen, deine Art zu sprechen und zu gehen. Ich sehe dich nicht zum ersten Mal, wir haben uns getroffen, in jeder unserer Leben, haben uns gesehen. Dein Lachen hörte ich und wusste, wer du bist, sag nicht, das es gelogen ist. Auch du hast mich erkannt, mich gesucht und nun gefunden, weißt wer ich wirklich bin. Doch diesmal ist es anders. Wenn wir uns früher geliebt haben, so dürfen wir es nicht mehr tun, du weißt warum. Auch du hast eine andere, genau wie es habe. Wir lieben wo anders doch haben uns gesehen, uns erkannt, die Vertrautheit gespürt und haben noch Hoffnung, denn wir sehen uns wieder sehen- im nächsten Leben… Déjà vu…

EIN SCHIMMER HOFFNUNG

Das ist nicht, was du willst, und das weißt du, denn in Wirklichkeit wartest du nur, auf ein bisschen Hoffnung, einen Schimmer, den du ergreifst, und der dir hilft, aufzuwachen und zu sehen was du bist.

Denn das ist es, was zählt, dein Ich und deine Gefühle, werde dir dessen klar, bevor du dich Nichtsnutz nennst, und lass dich auch nie so nennen, denn keiner hat ein Recht darauf, so etwas wie dich so zu behandeln, denn du bist einzigartig, wunderschön auf deine Art und auf jeden Fall von großer Bedeutung, und bevor du in deiner Lage verzweifelst, lies dir das durch, und denk daran, das es da draußen jemanden gibt, der dich so annimmt wie du bist und selbst nicht perfekt ist, denn das ist keiner, auch wenn alle es wollen, doch was wären wir schon, alle gleich und ohne jeden Fehler, jene Fehler, die aus uns einen Menschen machen und keine immerwährende Maschine? Was? Sag mir, was?

 

 

FALLING (Angel)

Wenn du endlos lange fällst…

Falling feels like Flying until you hit the ground.

Stehst weit oben, über allen anderen. Hast nur einen Versuch. Hoch oben stehst du, noch hältst du dich fest. Noch. Bald schon, denn deine Geduld ist am Ende. Willst nicht länger warten, schreibst deine letzten Zeilen. Lässt das Blatt sinken, siehst die Meter unter dir. Wie lange du wohl fällst… Hoch über allen anderen. Noch immer halten deine Hände dich fest. Du willst fliegen. Frei sein. Den Wind im Gesicht spüren. Bist wie im Rausch, das Fallen hat Farben. Denkst nur noch an das Fliegen, viel Meter lang, bis nach ganz unten. Ob du lange fliegst? Dein Griff lockert sich, gehst auf den Abgrund zu, willst fliegen lernen, über allen anderen. Lässt los und bist nun frei. Zögerst. Aber willst fliegen lernen. Und fällst. Wind lässt deine Haare fliegen, doch du fällst. Meter weit hinunter, auf die Straße zu. Du denkst du fliegst doch fällst du in den Tod. Es wird bei einem Versuch bleiben. Wie willst du es auch nachholen. Die letzten Meter und du erkennst. Du bist gefallen. Wirst nie das fliegen lernen, frei sein in den Metern unter dir. Fällst auf den Boden zu. Und dann wurde es Still. Du fühlst es nicht. Es tat nicht weh. Doch hast du keine zweite Chance. Du bist geflogen. Direkt in deinen Tod, sehnsüchtig wartete er auf dich. Unten. Blutverschmiert brachte man dich deiner Mutter. Doch da warst du längst tot.

 

Der Zettel den sie geschrieben hat übergab man der Mutter. Fliegen lernen. Sie wollte fliegen lernen um der Verzweiflung zu entkommen. Sie hat es geschafft. Im Tod gibt es keine Verzweiflung. Nur Stille.

 

FREUNDE BLEIBEN

Freunde bleiben!

Ich hab euch alle lieb xD

Wir werden ewig Freunde bleiben,

Uns für immer gut leiden,

Allen Scheiß zusammen machen,

Und über die Lehrer lachen,

Und irgendwann, wenn nichts mehr geht,

Und das letzte Windchen weht,

Stehn wir hier zusammen,

Und sehen auf die Zeit,

Die alle Wunden heilt!

Ma Schazüüüüs !

 

HIER UND JETZT

Hier und jeztz- wird das alte von dem neuem erseztz.

 

 

Fang doch endlich an.

Ich hab sie- die Narben, tiefe und weniger tiefe. Aber sie sind da. Verzweifle ich daran? Ich wehre mich verzweifelt, verzweifelt zu sein. Und sehe die Narben. Für mich ist es keine Schwäche, ich schöpfe Kraft aus meinen Schnitten. Denke jedes Mal an Leben wenn ich sehe und will endlich wieder Lachen können. Lachen, richtig- und nicht nur um andere davon zu überzeugen das es mir gut geht.

Sehe meine Narben und will nicht leblos sein. Ich hasse die Leere in mir und fülle die Lücken- verdammt, warum mit Blut? Warum werden die Schnitte immer gefüllt? Warum? Ich will leben, doch wie? Ich sehe Schnitte. Und begreife… langsam dringt es an mich. Ich will leben. Zu viel Gutes hat man für mich getan- zu viel wofür ich leben muss. Ich schmeiße die Klinge weg, und nehme Kraft aus meinen Schnitten. Sehe sie an wenn ich verzweifelt bin und mir wird klar dass ich leben will. Hier und jeztz. Jeztz werd ich leben!

 

I’M JUST WAITING FOR A BETTER DAY

Heute bin ich traurig, heute ist mir alles egal. Heute könntest du sterben, ich würd nich mit der Wimper zucken. Heute.

 

Ich warte. Warte darauf dass alles besser wird. Und verdrücke immer wieder die Gedanken die mir sagen, das ich selbst was ändern muss. Ich schieb sie vor mich hin und weiß trotzdem dass es stimmt. Ich muss selber was ändern. Muss selber zurück ins Leben und aufhören nur zuzusehen. Aber wie? Bin schon zu weit gefallen, hier komm ich doch nicht weg. Doch sagst, von oben, von dort, wo das leben tobt, dass ich es schaffen kann. Ich sehe dich an. Will doch so gern bei dir sein. Will so gern leben. Will wieder zurück und mitspielen. Hoffe zurück zu kommen und merke nich wie ich langsam näher komme, zum greifen nahe bist du mir jetzt. Streckst mir deine Hand heraus und ich greife nach dir. Du ziehst mich hoch und sehe mich um. Hab schon vergessen, wie es ist mitzuspielen. Aber du hast den Text… und ich werd es schaffen. Für dich!

Gestern war ich traurig, gestern war mir alles egal. Gestern hättest du sterben können, ich hätte nich mit der Wimper gezuckt. Gestern. Aber heute Lebe ich!

Was soll das? Was wollt ihr von mir? Warum seht ihr mich so an, warum starrt ihr mir in den Rücken? Was hab ich euch denn getan… Ich bin doch ein einfacher Mensch wie ihr, was macht denn mit mir? Was tut ihr dass ich vergesse was Glück ist? Was hab ich verbrochen, warum straft ihr mich so? Gehe stumm an euch vorbei, sehe euch nicht an doch ihr schreit mir Wut ins Gesicht. An irgendjemanden muss sie ja auslassen. Hier bin ich. Beuge mich euren Schreien. Nun macht schon, es fühlt sich an wie einer von vielen Schnitten durchs Gesicht. Mein Blick klebt am Boden. Ich warte auf euch. Hab mich dran gewöhnt. Will nur wissen warum. Was habe ich getan, dass ich mich so demütigen lasse? Dass ich mir den Hass ins Gesicht ritzen lasse, von jedem von euch. Sagt es mir und tut es. Ich wehre mich nicht. Sonst ritzt ihr tiefer…

 

IF IT’S LOVING THAT YOU WANT

Bill sah aus dem Fenster. Bäume. Blumen. Widerlich. Er mochte das ganze Grünzeug nicht. Langsam drehte er sich um und setze sich aufs Bett. Legte sich hin, stand wieder auf. Ging hin und her, auf und ab- doch konnte er es nicht vergessen. Was hatte er getan?

Es begann an einem ganz normalen Tag. Interviews, Fotoshotings. Alles wie immer. Aber eben nur fast. “ Hey Bill, was starrst n du so vor dich hin?” Tom hatte sich hinter ihn gestellt. Nahe, viel zu nahe. “ Ach, nichts. “ Bill zögerte. “ Lass uns los.” Tom guckte leicht skeptisch- setzte sich dann aber in Bewegung. Sie fuhren mit Gustav und Georg ins Hotel und bestellten sich was zu essen. Sahen fern, gingen duschen. Alles ganz normal. Aber eben nur fast. Und genau das war das Problem. Bill ging wieder zum Fenster. Stemmte sich mit aller Kraft gegen die Glasscheibe, rutsche langsam auf den Boden. Schlug seinen Kopf gegen die Wand hinter ihm, und bei jeden Schlag hörte er sich sagen: Ich darf das nicht- Ich darf das nicht- Ich darf das nicht- Darf das nicht. Und konnte er doch nicht verhindern dass sich diese Gedanken wieder einschlichen, laute, dumme, ja widerliche Gedanke. Sein Lachen… Er schlug seinen Kopf fester gegen die Wand, nur um zu verhindern das er weiter daran dachte. Er durfte doch nicht…

Am nächsten morgen stand Bill sehr früh auf. Es war ihr freier Tag- ganz klar dass der Rest der Band noch schläft. Trotzdem ging er zu Tom ins Zimmer- nur um seinen dort liegen Koffer zu holen, nur deswegen, einzig und allein deswegen…

Tom lag auf dem Bett, nur in Boxershorts, die Decke war ihm im Schlaf herunter gefallen. Fast automatisch bückt er sich um seinen Bruder wieder zuzudecken- und erschrak. Ich darf das nicht… Bill bekam Panik.

Mittlerweile war es fast zwölf Uhr, Bill hörte Schritte auf dem Flur. Wer war das? In dem Moment öffnete sich die Tür, Gustav trat in Bills Zimmer. “ Morgen”, sagte er noch ziemlich unausgeschlafen. “ Morgen”, meinte Bill nur. “ Sag mal seit wann bist du’ n Frühaufsteher? So kenn ich dich gar nicht. “ Bill guckte aus dem Fenster. Wollte eigentlich allein sein. “ Ach komm. Ich konnte nur nicht schlafen. Bin im Bad.” Er drehte sich nicht noch mal um, ging einfach ein seinem Kumpel vorbei. Hatte er die Tränen in seinem Gesicht wohl gesehen? Bill ging zog sich sein T Shirt aus, schmiss es in die Ecke und bald landete alles andere auch da. Das Wasser lief ihm eiskalt über den Rücken. Bill bekam Gänsehaut. Aber nicht wegen dem Wasser, nein- er dachte an seinen Traum. Dabei war es längst nicht nur einer. Seit Wochen konnte er nicht schlafen, schreckte nachts hoch und konnte nicht wieder einschlafen. Den Gedanken nicht ertragen das er in seinen Bruder verliebt war. Sein Herz wie verrück pochte wenn Tom ihn rein zufällig berührt, oder er lacht- nicht dran denken. Nicht an das Kribbeln im Bauch wenn Tom ihm was zuflüsterte… Er stellte das Wasser ab. Zog sich was an, machte sich die Haare, schminkte sich. Nur nicht auffallen. Er öffnete die Badezimmertür. Als er das sah, was da vor stand hätte er sie am liebsten gleich wieder zu gemacht. “ Tom… morgen.” Bill starrte Tom an. Jedes Detail. Seine rehbraunen Augen, die langen Wimpern, das Piercing in seiner Lippe… Er guckte Tom panisch an- hatte er was bemerkt? “ Hallo? Einer da? Bill? “ Tom sah ihn an. “ Nein… ich mein ja mir geht’s gut. “ Bill drängte sich an Tom vorbei, erschrak als sein Arm Toms berührte, seine Hand die Toms streifte. Nein… jemand hielt ihn fest. Er drehte sich um und wünschte es nie getan zu haben. Nie Toms Hand in seiner gefühlt zu haben, nie diese Wärme gespürt zu haben, nie. Doch er hatte es getan. “ Man Bill, was ist los. Seit Wochen bist du nicht mehr derselbe. Jetzt sag schon. Wir sind allein.” Das war es ja grade. Allein, sie waren allein. Bill starrte Tom an, sah ihm erst in die Augen, schweifte den Blick weiter runter, er blieb an Toms Lippen kleben. Sein Herz schlug so fest in seiner Brust das er Angst hatte Tom würde es hören. Sein Körper zitterte so stark das er Angst hatte Tom konnte es spüren. Und im seinem Kopf spielten sich die absurdesten Dinge ab… Toms Nacken, zarte Härchen auf der Haut. In seiner Hand zuckte es, wollte diesen Nacken berühren… nicht, nein, bitte- das nächste woran Bill sich erinnern konnte war ein Schmerz in seinem Kopf.

Bill. So hieß er doch, oder? Jaa, er erinnerte sich. Starrte nach oben zu Decke seines Krankenzimmers. Seit wann er wohl schon hier drin lag? Er wollte sich aufrecht hinsetzen, aber der Schmerz an seinem Kopf lies es nicht zu. Er begann zu schlafen. Sein Atem wurde ruhiger…

Bill saß auf seinem Bett. Es klopfte an der Tür. “ Ja?”, fragte er. Die Tür öffnete sich. Tom kam herein. Sein Herz setze aus- oder Pochte es dreimal so schnell?

“ Na, alles klar bei dir?”, Toms Stimme klang wie immer. “ Jaa… denke schon. Wieso ? “ Bill konnte im nicht in die Augen sehen. Nicht lange, das hielt er nicht aus. “ Hey guck mal. “ Tom setzte sich neben ihn, vie zu nah. Er zeigte ihm einen Artikel in der Zeitung, sie lasen ihn zusammen durch… ihre Köpfe stießen aneinander, sie blickten sich an. Es zuckte in Bills Hand, doch diesmal würde er es zulassen… Ihre Köpfe näherten sich einander, Bill spürte den heißen Atem seines Bruders auf seiner Haut. Fühlte Toms Hand in seinem Gesicht, es war noch Luft zwischen ihnen. Bill berührte die Lippen seines Bruders, ein Wechselspiel aus dem kühlen Piercing und den warmen, zarten Lippen von Tom. Sein ganzer Körper vibrierte, er öffnete langsam seine Mund… spürte heißen Atem. Seine Zunge fand die von Tom und sein Bruder umspielte Bills Zungenpiercing …

Bill saß keuchend in seinem Bett. War nass geschwitzt, sein Herz klopfte unentwegt und laut und Bill erinnerte sich nur noch an das Gefühl auf seinen Lippen. Nur ein Traum… es war nur ein Traum…. In dem Moment klopfte es an der Tür. Bitte lass es nicht Tom sein, bitte… Tom kam rein. “Bill? Bill wie geht’s dir? Seit wann bist du wach? Weißt du dass du hier seit 3 Tagen im Koma liegst? Verdammt bin froh dich zu sehen! “ Und bevor Bill verstand, was los ist, hatte sein Bruder ihn schon umarmt. Er hielt die Luft an. Dachte an seinen Traum… noch nie war es so schlimm gewesen, nie. Nach endlosen Sekunden lies Tom ihn wieder los. “ Hey Tom” Bill sah ihn an. 3 Tage? 3 Tage lag er hier drin? Es klopfte wieder. Als Georg und Gustav rein kamen, konnte er wenigstens etwas erleichtert sein, immerhin waren sie nicht mehr allein. “ Hey Bill, was fällt dir eigentlich ein, einfach so umzukippen? “, grinste Georg ihn an. Jetzt erst fiel es Bill wieder ein, und es kam ihm vor als ob Toms Hand etwas auf seiner hinterlassen hat. Unwillkürlich schweifte sein Blick zu seiner rechten Hand. Alles wie immer. Er wollte sich die Haare aus dem Gesicht streichen, aber ein Verband hinderte ihn daran. Moment- Verband? Was für ein Verband? “ Tom, was ist los mit mir? Was ist passiert? Sag mir sofort was passiert ist!” Bill bekam Angst. “ Ganz ruhig, es ist alles halb so schlimm. Du bist im Hotel uhrplötzlich umgekippt und hast dir den Kopf an so nem Scheiß Nachttisch gestoßen- ich hab schon immer gewusst das die Dinger nur Ärger bringen. Warte…” Warte? Worauf? Doch schon konnte er Toms Hand spüren, die ihm vorsichtig einige Haarsträhnen aus dem Gesicht strich.

2 Wochen später konnte Bill endlich aus dem Krankenhaus aus. Sein Kopf schmerzte nicht mehr so stark und auch sonst war alles wieder in Ordnung. Doch in den 2 Wochen hatte er festgestellt, das so nicht weiter gehen konnte, es ging nicht. Tom und er waren Zwillingsbrüder. Es war einfach nur falsch. Er vertrieb die Gedanken immer mehr und dachte bald nicht mehr daran, vergas mit jedem Tag mehr von der Liebe, die er für Tom empfunden hatte- doch konnte nie verhindern das ein Schauer durch seinen Körper strömte, wenn er Tom doch einmal zu lang betrachtete…

IN DORNEN GELEGT

Wenn du heute eine eigene Meinung hast, hast du gekämpft und verloren. Wenn nicht, hast du es nicht einmal versucht.

Man sagt dir, was du zu sagen hast. Man sagt dir, wohin du gehen sollst. Man sagt dir, was gut und was nicht ist. Man sagt es dir. Und du tust es. Wach auf. Du wurdest geboren. Und du wirst sterben. Dann wirst du doch wenigsten leben können, wie du es willst. Nein. Man sagt dir wie leben sollst. Ob du links oder rechts gehst. An was du Spass haben sollst. Was du tun sollst. Man sagt es dir einfach, und du tust es. Wach auf. Wenn du etwas willst, dann kämpfe auch dafür und lass dir nicht alles vorgeben. Wach auf. Bist du du oder sind sie du? Eben. Also wach auf. Tu was du für richtig hältst, aber halt es in Grenzen. Nutze deine Chance und nutz sie nicht aus. Wach auf. Sie die Welt mit deinen und nicht mit ihren Augen. Und treffe deine Wahl. Sonst bist du nur eine Puppe. Das Leben, was sie sich selbst verdorben haben, wollen sie an dir nachholen. Aber es gehört dir. Verteidige es. Und wach auf. Jetzt.

KISSES DON’T LIE

 

Nur einen Augenblick, weinige Sekunden lang, hab ich gebraucht, um zu wissen…

Die Uhr- stillgestanden. Stille von überall her, zerbrechliche. Welt um uns herum, verschwunden, nicht ein Mensch zu sehen. Sehe dich, wie du vor mir stehst, blickst mir in die Augen, um Verzeihung bittend. So still wie es um uns ist, so laut ist es in mir. Sehe dich an. Belogen hast du mich, belogen, benutz, wie ein Gegenstand. Voller Einsicht siehst du mich an, und ich versuche zu begreifen, was ich schon längst weiß. Gelogen. Du hast gelogen. Verdienst nicht einmal den Augenblick, sterben sollst du in meinen Armen, langsam, qualvoll, genau wie es getan habe, hörst du? Stirb, Lügner, ich will nicht Arschloch sagen. Du bist es nicht wert, nach dir zu treten so wie du es getan hast, so leide und sterbe langsam, still in meinen Armen, und stirb in dem Gedanken das dir nie verziehen wird. Eingehen sollst du, in deiner Schuld, ersticken, in meinen Armen, einst voller Liebe und nun mit Hass erfüllt der dich erstickt. Lügner, Betrüger, ausgenutzt hast du mich, mit mir gespielt, mich liebevoll geküsst und im selben Moment das Mädchen hinter mir angebetet. Geh zu ihr, sie wird dir helfen, aber vorher stirb…

LOST

Verloren, in der Unendlichkeit, findet nicht mehr zurück.

 

 

Verloren, ist verloren…

Alles ist verloren, keine Freude, kein Glück, nichts, außer Trostlosigkeit und Einsamkeit. Alles verloren, weil nicht darauf geachtet wurde, es als selbstverständlich empfunden wurde, es doch sonst immer da war. Doch jetzt ist es verloren. Dunkel, überall, keine Menschen, verloren und ungesucht. Als ob es nie hier wäre, nie da gewesen wäre, so ist es jetzt verloren, kehrt nicht zurück, bleibt im Dunkeln verloren und ungesucht. Verloren. Fallen gelassen, verschwunden, abgefangen und versteckt. Nichts mehr da, eine Wüste ohne Gefühle, ohne Glück, ohne. Es ist verloren. Versteckt. Gefallen. Und ungesucht.

Lost.

MEIN ALTES ICH

Wo ist mein altes Ich? Ich vermisse es, will es zurück, will mein Lachen zurück. Ihr habt es mir genommen, mit jedem eurer Tritte. Nun seht mich an. Meinen zerschnittenen Arm, mein verkümmerndes Ich. Zusammengesunken auf dem Boden, allein unter allen anderen. Keiner würde verstehen, keiner würde reden. Gib mir doch mein altes Ich zurück, das lacht und fröhlich ist, Glück in der Hand hält und zwinkernd zu mir herüber sieht. Zum greifen nah ist es doch ihr haltet es fest und hindert mich glücklich zu sein. Gebt mir mein Lachen zurück, dafür kriegt ihr die blutverschmierte Klinge. Dafür kriegt ihr schwarz und ihr kriegt leere Augen. Kein Glanz in ihnen wie früher, wenn ich erzählte und lachte und lebte. Kein Glanz. Matt schauen sie in den Spiegel können nicht glauben was geschehen ist. Wo bin Ich? Wer bin Ich? Wer war Ich und wer bin Ich jetzt? Ich weiß es nicht. Aber Ich bin nicht glücklich, solange ihr mein Lachen haltet. Geb es mir zurück, bitte… Ich will dich doch nur leben…

 

MIT JEDER SEKUNDE, WEITER

 

 

Auch wenn er lachte, schrie es in ihm vor Verzweiflung, so leise das es keiner hörte und laut genug um ihn fallen zu lassen…

Jeder Tag, dasselbe, unverändert.

Wie lange noch würde es gleich bleiben, wie lange würde es bleiben. Er wusste nicht. Lies Hoffnung leben, zart, zerbrechlich. Doch lebte sie. Mit jeder Sekunde, die er herunter zählte wurde sie kleiner, mit jeder Sekunde. Jeder Tag verging, genau wie es zuvor schon einmal war, jeden Tag zuvor, so lange schon. Ging seinen Spuren nach, tiefe Spuren seines Herzens, tief und dunkel, so lange schon da, unendlich. Es friert, langsam, kalt. Kommt immer näher zu ihm, wohin? Muss schützen was langsam zu wachsen versucht, tief in ihm, zart und zerbrechlich. Doch bald würd es groß werden, größer als alles bisherige, und er wird ausbrechen… Wärme… mit jeder Sekunde…

NARBEN

 

 

Narben der Vergangenheit… sie holen mich ein…

Ich hab es früher getan, gespielt… heute sind nur noch Narben zu sehen, die Narben eines verzweifelten Mädchens das mit der Klinge einen Freund fand… die Narben sind blass, viele feine Linien an meinen Armen. Ich hab dagegen gekämpft, hab darauf vertraut, dass es besser wird, hab dran geglaubt. Bald war ich weg von der Klinge, fand richtige Freunde, hab gelacht. Die Striche verblassten weiter, man sah die Narben verschwinden. Ich hab die Klinge vergessen, die Klinge, meinen alten Freund.

Ich hätte wissen müssen, dass es nichts bringt.

Man ließ mich im Stich, ließ mich mit den Tränen allein und verachtete mich. Ich viel zurück, aber die Narben blieben. Ewig werden sie mich an das Elend erinnern, davon zeugen das ich einen Freund hatte. Immernoch war sie da, die Klinge hatte mich nicht verlassen. Sie bettelte, wollte die Farbe, wollte neue Narben zeichnen- und ich lies zu.

Narben.

NUR GESPIELT

 

 

Nur gespielt- mit dem Gedanken und der Klinge

 

Ich will doch nur Spielen… will nur mal dieses Gefühl spüren, bin neugierig obwohl ich weiß dass ich es nicht sein sollte. Lasse die Klinge tanzen und male langsam mein Leben in meinen Arm, ein Spiel mit zwei Mitspielern, dem Leben und dem Tod. Ich spiele und setze und ritze und habe Spass daran die Narben zu sehen, wie sie sich immer und immer wieder mit Farbe füllen und meinen Arm zieren. Ich spiele wenn ich alleine bin, im Dunkeln. Spiele so oft am Tag und mein Arm nimmt Gestalt meines Lebens an.

Wird bunter und die roten Linien werden mehr, langsam und wir spielen weiter. Doch merke ich nicht dass jetzt wir gegeneinander spielen. Merke ich nicht wie ich schwächer werde und mein Arm die Gestalt das Todes annimmt. Zu spät hab ich erkannt dass ich verloren habe…

GAME OVER

 

ONHE ES ZU WOLLEN

 

Es schmerze in jeden Atemzug, zusehen zu müssen, wie er einem anderen Schmerzen zufügte und dabei derjenige war, dem es am meisten wehtat…

Er sah ihn zusammenfallen, aufkommen auf den Boden und verzweifeln… sah ihn weinen und hörte den stockenden Atem, konnte sehen wie er immerweiter in sich fiel und nicht aufstehen konnte, auf Rettung hoffte die nie kommen würde… und dann spürte er den Schmerz in seinem eigenen Herzen, spürte den Schmerz in jeder Faser seines bebenden Körpers, atmete schwer und wehrte sich immer verzweifelter dagegen. Konnte ihn nicht ansehen, die flehenden Augen nicht ertragen ohne sich schuldig zu fühlen, denn das war er, schuldig, schuldig an dem Leid in diesen Augen, in die er nicht sehen konnte… hatte keinen Chance zu fliehen, wegzurennen, dem Schmerz zu entkommen, keine Chance… wurde gezwungen ihn anzusehen, den Schmerz zusehen, den er ihm selbst angetan hatte, unbewusst und voller Absicht. Spürte die Tränen auf seinem Gesicht, den Schmerz an dem er fast erstickte… versuchte zu atmen, doch er wie gefangen in der Verzweiflung, nichts tun zu können, nur zuzusehnen, sich nicht wehren zu können… der Schmerz in den Augen wurde immer tiefer, immer verzweifelter und es war seine Schuld.

 

Lying in the shadow, in the place where roses die.

PLACE WHERE ROSES DIE

Rosen. Verwelkt. Liegen im Schatten der Vergangenheit. Zu groß. Zu stark die Erinnerung, zu traurig. Verwelkt.

 

Der Schatten der Vergangenheit, dunkel voll Trauer, fällt auf die Rosen. Rot waren sie, bevor es dunkel wurde. Gelebt haben sie, jede Sekunde genutzt. Das ist Vergangenheit. Zu dunkel ist es geworden, zu viele tiefe Erinnerungen, zerreißen sie. Im Schatten, die Erinnerungen, die wenigen glücklichen überdeckt im Schatten. Verborgen in welken Rosen, zusammengesunken, liegen sie im Schatten. Es fehlt ihnen an Glück. An Lebensfreude. Der Schatten wird größer, Erinnerungen dunkler, immer tiefer werden sie und du lässt zu. Lässt zu das der Schatten tötet die wenige Freude die du hast. Es ist dein Recht. Deine Erinnerung, die mehr werden soll, so wehre dich gegen ihn und stelle ihm die Sonne entgegen. Und er wird klein. Klein im Sonnenlicht. Es liegt an dir. Willst du im Schatten leben? Nicht. Dann bring ihm Sonnenlicht entgegen.

 

REGEN

Ich höre die Tropfen, sie schlagen gegen meine Fenster, es klingt als ob der Himmel weint…

Alles weint, alles still. Ich weine und die Wolken weinen mit mir. Teilen meinen Schmerz. Teilen mein Leid. Sie verstehen mich, nass steh ich im Regen. Meine Tränen mischen sich mit denen der Wolken, salzig schmeck ich sie auf der Zunge. Alles weint, alles still. Still leiden wir, nass stehn ich im Regen und die Wolken weinen mit mir, wollen mir Trost schenken. Ich senke meinen Blick, zittere und füll mich mit Verzweiflung, ich sauge sie auf wie meinen Kleidung die Tränen der Wolken. Ich werde damit eingehüllt. Wind in meinem Gesicht, und ich triefe innerlich vor Schmerz. Die Tränen auf dem Asphalt, ich sinke auf die Knie. Falle in mich zusammen, liege auf Beton. Ich schreie auf, immer mehr Tränen benetzen mein Herz. Die Wolken weinen mit mir und hüllen mich in Tränen. Ich spür sie auf meiner Haut und sauge die Verzweiflung auf…

 

 

SCHAUSPIEL

 

Was soll das denn… ich bin allein. Trostlos sehen mich meine Augen und ich erkenne mich nicht. Frag den Spiegel wer du bist. Das bin ich doch nicht! Freunde fragen mich… irgendwie bist du heute komisch…

Was soll ich ihnen sagen? Das es ein verdammtes Schauspiel ist in dem ich meinen Text aufsage und lebe wenn ich allein bin? Weine… was hab ich in meinem verdammten Leben erreicht? Nichts! Ich erinnere mich. Ich hatte Träume, die eine achtjährige so hat. Mit Haus am Rand einer Stadt und einem Hund. Und jetzt? Ich erkenne mich nicht. Gucke an euch vorbei und lache. Unecht. Fake. Alles Fake. Ich fühle anders. Ich fühle nichts. Ich spüre kaum noch die Tränen, merke es einfach nicht, bin innerlich längst tot und spiele mein Spiel weiter… Lachen… immer weiter spielen und so tun als ob alles okay ist… es ist alles okay… ich kenne meinen Text….

 

SCHEIßEGAL

Wut. Nichts als kalte Wut. Auf euch.

Ich hasse euch. Alle miteinander, jeden von euch. Was für einen Grund habt ihr, so einen Scheiß zu veranstalten? Wollt ihr von euch selbst ablenken? Weil ihr das wisst eure angeblichen Freunde hinter eurem Rücken über euch herziehen, so wie ihr über mich? Ich hasse euch. Und ich hasse meine Dummheit, euch je kennen zulernen, steht doch Arschloch auf jedem von euch. Macht mit mir was ihr wollt, ist mir scheißegal. Aber lasst die Finger von den Leuten die ich liebe. Still sagt ihr, bin. Da merkt man wie gut ihr mich kennt. Gar nicht. Ich hasse euch, schrei es euch mit jedem Blick ins Gesicht. Lasst meine Freunde in Ruhe. Denkt ihr, wie lästern nicht über euch? Willkommen in der Wirklichkeit. Wir hassen euch. Und soll ich noch was sagen? Alle hassen euch. Nur haben sie Angst, gehasst zu werden hält ihre Klappe. Aus Angst. Und weil sie euch hassen. Ihr seid keine Freunde. Seit nur Leute die zu viel von sich selbst halten. Und Leute die sich gegenseitig hassen. Ich sehe doch eure Blicke. Neidisch. Weil wir Spass haben. Und ihr nur da stehen und andere runtermachen könnt. Ich hasse euch. Und es mir scheißegal.

Und noch etwas:

Ihr seid zu Recht neidisch.

Für alle Leute die nichts Besseres zu tun haben als auf anderen rumzuhacken und nicht zu merken dass sie gehasst werden.

 

 

SCHREI…

Alles war wie ein Film in Bills leerem Kopf, den jemand viel zu schnell abspielte, er hatte keinen Chance um sich selbst durch zusetzten, hatte keinen Einfluss auf sein Leben…

Er war wie eine Spielfigur in seinem eigenen Leben, wie eine Marionette an einer Schnur, wie ein Spielzeug in der Hand eines anderen…

Man sah ihn an und schaute gleichzeitig an ihm vorbei, ging auf ihn zu und wandte sich im selben Moment von ihm ab. Er war in mitten einer Menschenmenge und doch allein, er hörte Stimmen doch es war still, er dachte an so viel und doch in ihm war es leer.

Nur ein einziges Mal wollte er in die Sonne blinzeln, die Wärme spüren, Wind sollte ihm ins Gesicht wehen, der Regen über ihm herab prasseln. Einmal. Einmal sollte man sagen das man ihn gern hat, einmal sollte man ihm in die Augen sehen, ihn anlächeln, berühren, einmal, einfach so. Nur einmal wollte er die Stimmen hören, nicht mehr allein sein, einmal die kühle Luft einatmen, den Sand unter den Füßen spüren. Einmal.

Er sah ins Licht doch es war schwarz, er berührte die Blätter und fühlte nichts. Die Sonne schien uns es war kalt, um ihn herum lebte es doch er war tot.

Ein Windhauch, nur eine sanfte Brise, die er spürte, ein Tropfen, der sachte auf seine blasse Haut fällt. Stimmen, die er hörte, Menschen, um ihn herum. Sand, unter den Füßen, leben, das ihn streifte. Sonne, in die er blinzelte, Wärme, die er spürte.

Leben, was er zu leben begann. Leben, und er lächelte.

 

 

 

SCHWARZ WEIß HOFFNUNGSLOS

Nichts, so wie es war, gedreht, gewendet und getauscht… und es wird dunkel

Kein zurück, nur der Weg der vor ihm liegt. Geht weiter, dreht sich nicht noch einmal um, geht weiter geradeaus. Den Blick nach vorn gerichtet, nichts als Dunkelheit zu sehen. Doch er geht weiter, lässt sich nicht hindern, geht weiter geradeaus. Wird gehen bis zum Ende, das niemals kommen wird, nicht in diesem Leben, wird immer weiter gehen, solange bis es hell wird, hell, hier in der Dunkelheit. Die ganze Welt Schwarz Weiß, ohne jedes Licht, ohne jede Hoffnung. Und es wird dunkler… wird so lange dunkler werden, bis sich etwas ändert, bis alles besser wird, besser und nicht mehr Schwarz Weiß Hoffnungslos. Leise wird sich Leben einschleichen, wird kommen aus den kleinen dunklen Winkeln, wird sich einschleichen und Leben verbreiten in der dunklen Welt, die nicht mehr lange dunkel bleiben wird, denn Leben schleicht sich in die Dunkelheit, aus jenen kleinen Winkeln, aus denen einmal Dunkelheit drang, und es wird sich weiter verbreiten, die Dunkelheit verdrängen und es wird hell werden. Er geht weiter, sieht ein Licht, weiß, das es hell werden wird, wenn es soweit ist, wenn er bereit ist und die Dunkelheit ein Ende nimmt, abgelöst wird von Farben im Licht der Sonne… er geht weiter und wird ankommen, dann, wenn es Zeit ist, der Dunkelheit ein Ende zu setzen und sie zu vertreiben bis zur Nacht…

Zusammengekauert in einer Ecke, kleines, schwarzes Bündel umwickelt mir eurem Hass. Narben im Gesicht, trocknende Tränen aus meinem Herzen. Schwarz. Und leer. Ich halt es nicht aus, ich schreie, ich wehre mich verzweifelt und sträube mich doch verlässt mich nicht das Gefühl dass das Bündel sich zusammenzieht. Das Bündel mit meinem Leben. Langsam wird es kleiner und schwärzer, dunkler und leerer. Langsam nehmt ihr mir mein Leben und seht zu wie ich mich auflöse im Nichts. Was sind Gefühle. Ist es das, was man spürt wenn die Narben sich mit roter Farbe füllen und deutlicher werden? Ist es das, was man spürt wenn man sich verzweifelt zu wehren versucht, obwohl man weiß wie sinnlos es ist? Ist es das? Oder ist es der Schmerz aus Verzweiflung, der Schrei? Vielleicht auch nichts von allem. Vielleicht weiß nicht was Gefühle sind. Wahrscheinlich.

 

SCHWARZES HERZ

 

Schwarz wie die Nacht ist mein Herz. Schwarz wie die Nacht.

Mein Herz ist schwarz. Schwarz wie die Nacht, mein Herz. Tief und gefühllos. Aber vor allem Schwarz. Ich weiß nicht was Lachen ist. Ich weiß nicht was Glück ist. Ich kenne nur Schwarz. Dunkelheit. Trostlosigkeit. Leere. Und Trauer. Mein Herz ist voll Trauer, es trieft vor Verzweiflung. Ich weine Schwarze Tränen, sie kommen von Herzen, meinem Schwarzen Herzen, ein Stechen in meiner Brust. Es kennt nur die Leere. Kennt keine Lebensfreude, die wurde ihm genommen, vor langer Zeit, noch bevor es die Chance hatte sie kennen zulernen. Es wird nie wissen wie es ist, glücklich zu sein. Es ist schwarz. Voller Sehnsucht, aber schwarz. Sticht in meiner Brust, trieft vor Trauer und Leere. Keiner kann helfen, es wird so bleiben wie es ist. Für immer. Schwarz für immer. Es kennt die Liebe nicht. Hat sie nie gefühlt, nie bekommen und ist schwarz geblieben. Genau wie die Nacht. Wie die Nacht. Mit einem Unterschied. Auch die dunkelste Nacht wird erhellt, der Mond am Himmel. Mein Herz nicht. Es ist Schwarz. Für immer. Schwarzes Herz.

SCREAM

TIL YOU FEEL IT!

Hab die Schnauze voll, zu tun was man mir sagt, will tun was ich will, wann ich will, mit wem ich will!
Die Zeit ist vorbei, in der ich getan hab was ihr wolltet, ich hab meinen Kopf, sorry.

Zur Marionette degradieren!

Nie mehr lass ich mich benutzen, damit ihr eurer Leben nachholen könnt. Ihr habt es euch selbst vermasselt, ich mach was ich für richtig halte. Und wenns falsch ist, okay, mein Ding, ich ziehs durch.

A Superstar? Well, right you are!

Ich zieh mein Leben durch, und grins euch dabei zu. Wenn ihr gemacht habt was man sagt, tut mir Leid für euch.

Scream!

Ihr schreibt mir nichts mehr vor, den Seitenblick könnt ihr euch sparen. Verbote kenn ich nicht- aber hey, nur weil ich Spass habe muss ich nicht gleich unvernünftig sein. Weil ihr nur eines kennt und Fun verachtet, sorry, ihr wisst nicht was es heißt.

Es ist Spass, harmlos.

Es ist Spass, auch ohne Alk.

Es ist Spass- und dafür brauch ich nur meine Freunde.

Wir können lachen, machen auch Scheiß. Sagt nicht, dass ihr es nicht getan habt. Was für ein Leben soll es sein? Ich lache darüber.

Feel your way xD

Die Zeit ist vorbei, ich bin kein kleines Mädchen mehr. Mein Leben werde ich euch niemals geben, und nun zu euch: Wer sagt denn, das es für euch zu spät ist mit dem Leben anzufangen?

Nehmt euch ein Beispiel an der Jugend von heute^^ und feel your way

Fun it!

 

SIND ALLE GEGEN DICH…

 

 

Dann kannst noch so laut schreien, sie werden es absichtlich überhören…

Ist allein inmitten aller anderen, so anders als der Rest… Sehen ihn nicht an, gehen durch ihn durch, wollen ihn nicht hier haben, den Hass ins Gesicht schreiben. Will nicht mehr sein, wie er ist, will nicht mehr allein sein. Will schreien. Alles von der Seele schreien, sich losreißen von der Welt in der ihn niemand haben will, in der man ihn nicht sieht, so verlassen und unsichtbar. Wird getreten und missbraucht, als Gegenstand behandelt und alle wollen es ihm am liebsten ins Gesicht ritzen, wie sehr sie ihn verachteten. Und er wurde immer kleiner in seiner dunklen Welt, in der man ihn hasste…

SOS

Where’re those happy days, they seems so hard to find…

Ich rufe dich, doch du bist nicht da. Ich bin allein im Dunkeln und werde ausgelacht weil ich an liebe glaubte. Leichtgläubig. Habe nur noch dich gesehn, allen Warnungen zum Trotz, und hab dir vertraut. Dumm von mir. Blind vor liebe, blind und hab nur noch deine Versprechen gehört. Jetzt kann ich es nicht glauben. Ich war so dumm. War es doch eindeutig, vor meinen Augen spielst du. Was ist denn los, fragtest du mich, Ich lieb dich doch. Bei dem Gedanken verzieh ich das Gesicht. Verdammt blind. Hab auf mein Herz vertraut, was trunken mit Liebe war. Jetzt ist es voll Hass. Hörst du nicht meine Hilferufe oder willst du es nicht? Ich werde nie mehr blind sein. Nie mehr solchen Typen trauen. Du hast mir mein Herz genommen. Gib es mir zurück. Dich lieb ich eh nicht mehr!

 

SPIEGEL

 

Mein Spiegel… doch er zeigt wen anders

 

 

Ich stehe vorm Spiegel, schaue in das Gegenüber. Ich sehe meine Augen, sehe meinen Arm und sehe doch wen anders. Das Mädchen im Spiegel lacht, und sie sieht zu mir herüber. Es hält Glück in der Hand zwinkert mir zu. Aber mein Gesicht ziert kein Lächeln, meine Augen sind leer und mein Glück hält sie in der Hand. Es ist meins doch sie hält es fest und winkt… lockt mich zu sich, komm und hohl es dir… Ich schaue sie an, berühre die Oberfläche des Glases… Streiche darüber und der Spiegel bricht. Scherben ergießen sich, ich stehe im Zentrum. Mein Glück ist nicht zerbrochen, nur das Mädchen hör ich fallen. Scherben, ich sehe mein Spiegelbild in jeder von ihnen. Scherben, ich schiebe sie weg und trete zur Seite. Ich habe mein es wieder und der Spiegel wird nicht heilen. Er ist zerbrochen, hat mein Glück zurückgegeben. Jetzt liegt es an mir zu lächeln…

 

STILLE GEDANKEN DES ZWILLINGS

Es herrschte Stille zwischen den sonst so vertrauten Zwillingen. Bill blickte auf den Boden, schüttelte fast unmerklich den Kopf. Tom saß links neben ihm und schaute zur Tür, zur Decke, zum Fenster und wieder zurück- Hauptsache nicht in die verletzten Augen seines Bruders…

Tom konnte den Schmerz seines Bruders spüren, in jedem seiner Atemzüge, jedem Herzschlag. Bill sagte nichts. Saß nur da und blickte ihn nicht an. Tom erinnerte sich… Bill und er waren klein gewesen, sehr klein. Sie saßen auf der großen Schaukel im Garten. Tom sah Bills Gesicht noch ganz genau vor sich, das Lächeln, das sich bis heute nicht verändert hatte. Und dann konnte er deutlich Bills Stimme hören: Und wir werden uns immer alles erzählen, ja? Egal was! Versprochen Tom? Versprichst du es mir?

Tom hatte das Versprechen nie gebrochen- bis zu dem einem Tag. Er atmete schwer. Tränen stiegen ihm in die Augen doch er unterdrückte sie. Es reichte wenn einer von ihnen weinte… Er hörte ein leisen Schluchzen. Ganz leise nur konnte es hören, den stockenden Atem seines Bruders. Bill zitterte am ganzen Körper. Was hatte er ihm nur angetan? Wie konnte er nur so dumm sein? Das Schluchzen wurde lauter und Bill hörte nicht auf zu zittern. Und dann sah er Tom das erste Mal an.

Warum?

Mehr war es nicht, was er fragte. Nur ein einfaches Warum. Doch in diesem Moment gab es nichts, was für Tom schwerer zu beantworten wäre. Warum? Das war es, was er sich selbst die ganze Zeit ununterbrochen fragte, immer wieder. Doch konnte er weder sich selbst, noch Bill eine Antwort darauf geben. Warum? Warum hatte er es getan, obwohl er ganz genau wusste was Bill an ihr lag? Alles an ihr fand er schön. Ihr Lächeln. Ihr ihre Haare. Ihren Mund… Toms Augen glitzerten, eine Träne lief ganz sacht über seine linke Wange. Bill schaute ihm direkt in die Augen. Er konnte seinen Blick nicht erwidern, zu groß war der Schmerz in Bills Herzen. Denn jetzt fehlte dort ein Stück, das, was Tom so kalt herausgerissen hatte… Er spürte die salzigen Tränen in den Mundwinkeln. Bill senkte seinen Blick wieder. Machte ihm noch nicht einmal Vorwürfe, schrei ihn nicht an, schaute nur verletzt zu Boden. Toms Mund öffnete sich- und schließte wieder. Was sollte er auch schon sagen, nachdem er ihm sein Mädchen weggenommen hatte?

 

STIMME DES WINDES

Ich hör sie, die Stimme, leise höre ich sie deinen Namen flüstern…

Der Wind trägt deinen Namen, ich spüre deinen Atem, den er zu mir herüber weht. Du bist weit fort von hier, kehrst auch nicht wieder zurück, ich sitze hier allein, und lausche der Stimme des Windes, die mir erzählt dass es dir gut geht. Er weht mir ins Gesicht, ich spüre diesen Kuss, eigenartig, weht er zu mir, hatte eine lange Reise, mit der Stimme des Windes. Er kommt zu mir, wenn die Sehsucht zu groß wird, als das ich es ertragen kann, kommt zu mir und bringt mir den vertrauten Geruch mit, den ich so liebe und vermisse. Er trägt ihn zu mir, umarmt mich damit und die Sehnsucht wird erträglich, so lange bis wir uns wieder sehen, auch wenn es nur kurz ist. Wir sind weit voneinander weg, doch hindert es uns nicht, denn der Wind flüstert mit mir und macht es erträglicher…

 

 

 

STUMM.

Ich sauge den Schmerz einfach auf, lass keinen an mich ran und rede hinter verschlossener Tür. Ich bleibe stumm, mein Schrei ist innerlich. Ich leide, aber lache trotzdem jeden Menschen an, bin glücklich und verschließe was ich wirklich fühle. Meine Gefühle gehören mir, ich habe sie eingeschlossen und halt sie fest. Es ist meins, es geht euch nichts an, ich lache aber fühle den Schmerz. Ihr wisst nichts davon, ich lieb euch alle aber erzählen tu ich nichts. Ich hab Angst vor der Reaktion, habe Angst dass es euch auch so geht. Habe Angst euch zu verlieren, Angst davor dass ihr vor mir zurück weicht. Ihr kennt mich, aber nur so lange ich lache. Seht die Schnitte nicht, hört nicht den Schrei. Ich verberge es gut, aber was ist wenn ich weg bin- scheinbar grundlos, für euch?

Ich bleibe lieber stumm…

 

TRÄNEN AUS BLUT

 

 

Und er weinte Tränen aus Blut, dunkelrot und einsam...

Um ihn herum, fröhlich tobte das Leben, was einmal seins war, tobte laut, deutlich hörte er es. Konnte sich nicht rühren, war nur Beobachter am Rand. Sah zu und erinnerte sich, wie es war als spielen durfte, eine Rolle, für ihn gemacht, war das so lang her? So lang, dass es immer undeutlicher wurde, die einzige Erinnerung in seiner leeren Seele, wartend, worauf? Sah sie alle spielen, den Text aufsagen und lachen während er da saß und weinte, weinte Tränen aus Blut, dunkelrot und einsam, am Rande, der Verzweiflung, glitten sie langsam hinunter und wurden immer mehr, fielen sachte auf den Boden unter ihm, unendlich, würden fallen... blickte sie an, versuchte ein Lächeln, nur ein weiterer Versuch, der zum Scheitern verdammt... Tränen aus Blut, weinte sachte, fallen zu Boden, in das Meer der Finsternis, blutrot und einsam, vielen sie, herab, er weinte...

TUT MIR LEID

So Leid… ich hasse mich dafür…

Ich hasse mich. Ich hab dir wehgetan, so weh… hab mit Absicht dein Herz zerrissen! Hab dich verletzt! Es tut mir so Leid- du darfst mich nicht hassen, ich hasse mich selbst schon genug, glaub mir. Hab ich doch in deinen Augen deine Liebe zu mir gesehn- und ließ es trotzdem zu. Ließ zu das er mich küsst und das ich glücklich bin. Verdammt… Du musstest es mit ansehen, ich hab deine Liebe vergessen und meine einem andren geschenkt. Vergaß deine mich liebenden Augen und war glücklich als du am Ende warst. Ich kann es nicht mehr mit ansehen, zu viel Schmerz, verkrafte ich nicht… bitte- hass mich nicht, ich hasse mich selbst schon genug. Dafür, dass ich den Glanz aus deinen Augen gestohlen habe… Es tut mir Leid …

Aber dadurch kommt nie das Glück in deinen Augen wieder- verdammt es tut mir einfach Leid!

 

 

ES TÖTETE IHN

Und es tötete ihn innerlich, zu wissen, das es nicht weiter geht, Tag für Tag, Nacht für Nacht… Es tötete ihn…

Es tötete ihn… verfolgte ihn auf Schritt und Tritt, ging mit ihm, überall hin, lies ihn nicht mehr los. Er kämpfte, schrie, sinnlos. Keiner hörte ihn, seine Schreie erstickten im Tod, er lies sie nicht durch, hielt sie fest, quälte sie immer weiter, lachte laut… Und er kämpfte weiter, würde kämpfen für sein Leben, für das was er liebte, was er nicht zurücklassen würde, auf keinen Fall… Hörte ihn schon rufen, nun komm, komm doch, doch er hörte nicht hin, nein, kämpfte weiter, würde nicht aufhören bis zu seinem letzten Schrei, den niemand hören würde… schrie und trat um sich, schrie seinen stummen Schrei der viele Herzen erreichen sollte, hörte es flüstern… schrie weiter, stumm und laut und kämpfte weiter, schrie den letzten stummen Schrei, den niemand hören würde, denn er erstickte im Tod… schrie für sein Leben und kämpfte bis er endgültig mitgenommen wurde und er hörte auf zu schreien, hörte das flüstern lauter werden und wollte nicht aufgeben, nein… schrie noch einmal, aus vollem Herzen, schrie für das, was er liebte und riss sich los, lief, und das Flüstern wurde leiser, Stimmen verstummten, bekannte wurden lauter, und kämpfte… kämpfte und gewann… gewann… er gewann…

UNTREU

Sie wissen es, genau, jeder von ihnen, dass ich untreu bin…

Ich will es nicht tun, will es nicht, will ihm nicht wehtun, ihn nicht mehr leiden sehen, mit jedem Schritt, den ich gehe…

Er weiß es, weiß es ganz genau, weiß dass ich untreu bin… Ich will es nicht, will nicht das er weiß, das ich mit jemand anders glücklich bin und jedes Mal sehe ich in seinen Augen das er weiß, wohin ich gehe, jedes mal, wenn ich lüge, ihm direkt ins Gesicht…

Er küsst mich, es brennt, tut weh in meinen Herzen, doch es ist nichts im Vergleich zu dem, was er empfindet, denn sein Schmerz ist tiefer, denn er liebt mich doch ich bin untreu, er weiß das ich mit jemand anders glücklich bin und es tötet ihn innerlich, mit jeder Minute sehe ich ihn weiter zusammensinken, unter meiner Schuld, Schmerz füge ich ihm zu, mit voller Absicht, als würde ich ihm das Messer direkt in die Brust stechen, ich bin untreu.

 

 

WARUM

Warum musstest du gehen… du hast versprochen dass wir es gemeinsam tun…

Warum lässt du mich allein? Warum bist du einfach fort, warum ist ein Brief alles was ich noch von dir habe? Du hast doch gelacht. Du warst doch mal glücklich. Und du hast versprochen dass wir alles gemeinsam machen, alles. Warum bist du allein gesprungen, warum hast du nicht gewartet? Ich hätte ohne zu zögern bei dir sein können, wir hätten Hand in Hand springen können, warum warst du allein? Du hast es doch versprochen! Immer zusammen… warum? Warum! Ich will nicht ohne dich. Wollte vorher nicht und jetzt noch weniger. Weiß was du fühlst. Doch jetzt bist du tot. Und ich allein. Ganz allein. Ich will es nicht. Ich will nicht allein sein, will mit dir springen. Alles zusammen machen. Dann spring ich nach dir, ich weiß von wo. Ich springe und denk an dich, und bin wieder bei dir. Wieder zusammen… Dann sind wir wieder zusammen!

WENN DU GESUCHT WIRST

Sie gehen dir nach, verfolgen dich, packen zu und suchst immer verzweifelt- nach einem Versteck…

Atmest schnell, dein Herz klopft wie verrückt, darfst nicht stehen bleiben, musst immer weiter gehen und dich verstecken sonst finden sie dich, läufst schneller weiter, immer weiter, spürst das sie immer noch hinter dir sind, traust dich nicht nach hinten zu sehen und läufst weiter, suchst verzweifelt und siechst keinen Weg, zu entkommen, keinen Weg… Vorn ist es dunkel, hinten auch und sie sind immer noch da, warten auf den Fehler der dich in ihre Arme treibt und der dir nie verziehen wird…

Wenn du verzweifelt bist

FALLING

Früh oder später wäre es eh passiert. Sie entschied sich für früher.

Sie saß in ihrem Zimmer, sperrte sich ein. Es war dunkel, kein Licht viel in das Zimmer. Hanna saß in der Ecke und vergrub das Gesicht in ihren Händen, versteckte sich vor sich selbst. Sie war verzweifelt. Griff in die Schulblade ihres Tisches und zog eine dünne Klinge hervor, lächelte. Ritzte einen dünnen Strich in ihre blasse Haut, fühlte den gewohnten Schmerz, schloss die Augen ritzte tiefere Schnitte, Stück für Stück, den ganzen Arm auf. Das Blut lief warm ihren Unterarm entlang, tropfte leise auf den Boden. Die Tränen in ihrem Gesicht wurde mehr, sie zitterte in ritze immer weiter, ihr Arm, zerstümmelt, blutrot. Sie fasste vorsichtig in die Wunden, zuckte. Ihre Hand, blutüberströmt. Versuchte es verzweifelt abzuwischen, weinte bittere Tränen, setzte noch einmal an, zog einen Schnitt und vergrub sich.

Sie erinnerte sich. Wie lange hatte sie geschlafen? Sie wusste nicht. Jeder Teil ihres Körpers schmerze, sie stöhnte beim Versuch sich aufzusetzen. So vergingen Wochen, bis endlich dort raus konnte. Kein Krankenhaus. Nach hause. Endlich nach Hause. Aber was erwartete sie? Das alles besser wird? Alles aufhört? Das würde es nicht. Nie. Sie starrte die Schublade an. Dort lagen sie immernoch, die langen schmalen Scherben und Klingel. Sorgsam aufgereiht. Hanna. Es ging nicht. Sie tat es wieder… Blut, im ganzen Zimmer verteilt, saß sie in einer Ecke und wollte nicht mehr. Nie mehr. Blickte auf- und rannte. Rannte ohne Pause, direkt auf die Brücke zu. Rannte, achtete auf nichts- und stand vor ihr. Brücke. Hoch. Und die kalte See unter sich. Ich will nicht.

Ich will nie mehr. Und stürzte sich in den Tod.

WENN ICH MICH IN DIR VERLIER

Ich lebe für dich
ich ertrinke in dir
doch deine Augen sehen weg
wenn ich mich in dir verlier
unerreichbar nah
spielst du mit mir
spürst du das nicht?
Rette mich

Chorus

Ich würde sterben für dich
sterben für dich
warum
siehst du das nicht
ich würde sterben für dich
sterben für dich
warum
fühlst du nicht wie ich


du tust mir so weh
dieser Schmerz ist ein fluch
doch um Hilfe zu flehen
da fehlt mir der Mut
Berühr meine Hand
und alles wird gut
doch du tust das nicht

Chorus

Ich würde sterben für dich
sterben für dich
warum
siehst du das nicht
ich würde sterben für dich
sterben für dich
warum
fühlst du nicht wie ich
Ich würde sterben für dich
warum, warum
warum fühlst du das nicht?
Warum liebst du mich nicht?
spürst du das nicht?
ich würde sterben nur für dich

Sterben für dich, aber dich interessiert ’s nich… Es kotz mich an! Ich liebe dich, hörst du? Nein… du bist beschäftig, wer ist es diesmal? Die kleine Brünette von gestern? Es kotz mich an. Alles würd ich für dich tun, sterben würd ich für dich, es interessiert dich nich! Du willst der beste sein- schweig. Ich will es nich hören, dein scheiß Ich Liebe Dich, verpiss dich! Ach komm- was machst du dir vor? Nein, ich werd nich noch einmal drauf reinfallen, sorry. Such dir ne andere zum spielen, es gibt genug Schlampen die dich zu gern mal ins Bett kriegen wollen- beruht auf Gegenseitigkeit, nich wahr? Es kotz mich an. Widerlich, dein Anblick, ich sehe weg. Das arme Mädchen. Wann sie es wohl begreifen wird? Ich hoffe bald. Was erwartest du von dir? Auf jeder Klotür ist dein Name geschrieben, mal ein Herz drum mal eben ein Fuck You. Was solls? Ich hab es doch gleich gewusst, es ist widerlich. Ich kann nich Mal zusehen, zu hart ist der Anblick. Oh, bitte mach dir nichts vor, du weißt wie ich das du Arsch bist. Ich dreh mich um und hau ab. Wir sehn uns- wenn du angekrochen kommst!

Bis dahin wirst wohl schon wieder ein paar Mädchen mehr auf der Liste haben- ohne mich.

WIE LANGE NOCH?

Na- wie lang wollt ihr jetzt noch drum rum reden, wie lange noch schreien und euch angiften? Lasst es bleiben und trennt euch ganz.

 

 

Ich kann es nicht mehr hören, ihr benehmt euch wie Kleinkinder. Schreit laut und der andere ist Schuld. Schiebt alles weiter und stellt euch selbst als Engel dar. Es sind Kleinigkeiten, Dinge wie Papierkram die euch dazu bringen zu streiten. Ich kanns nicht mehr hören, Achte auf die Kinder, die armen Kinder… Ey will nichts sagen aber fickt euch doch, ich will nicht mehr! Eure scheiß Kinder gehen euch am Arsch vorbei. Trennt euch oder lasst es bleiben. Dann könnt ihr der Kinder wegen weiter streiten. Das ist derbe lächerlich. Seht ihr es nicht? Nein. Wie auch, ihr seid zu sehr damit beschäftigt dem anderen die Schuld zu geben. Ich hasse es. Ich könnt sonst was machen- egal. Solang die Noten passen, ist der Rest egal. Es frisst mich auf, ich hab kein Bock, es ist egal und fickt euch doch!

Wie lang wollt ihr das noch durchziehen? Euch anschweigen, kein Wort reden? Ich machs nicht mehr mit, sry. Es liegt an euch. Trennt euch. Trennt euch oder ich antworte dem Flüstern und fang wieder an.

WIEDER GEDACHT

Ich hab es schon wieder getan, mit dem Gedanken gespielt und die Klinge gestreift. Sehe sie an, und weiß da es falsch wäre. Will es nicht tun, und halte durch bis das Verlangen nach lässt. Ich fange später wieder an…

Jetzt noch nicht, jetzt rede ich mir noch ein, das alles in Ordnung ist, noch ist die Klinge weit weg von meinem Arm, weit weg… noch. Noch wehre ich mich dagegen sie über meinen Arm gleiten zu lassen, noch will ich kein Blut sehen. Noch will ich nicht dass die Narben sich mit Farbe füllen und deutlicher werden. Noch will ich die Farbe nicht trocknen sehen, jetzt will ich es noch nicht. Noch will ich die blassen Narben unbeachtet lassen, noch will ich nicht malen. Ich wehre mich und komme auch ohne aus, blass sehe ich die Erinnerungen im Arm. Für immer werden sie ihn zieren und ich entscheide wann sie sich mit Farbe füllen. Doch noch ist es nicht soweit. Später… (ich fange später wieder an&hellip

 

WEHRE DICH NICHT

Wehre dich nicht dagegen, lass es zu und komm mit…

Du bist gefesselt, gefangen, versteckt vor dem Licht. Aber wehre dich nicht. Ist zwecklos, du weißt. Gefesselt bist du, aber bewege dich nicht, sonst ziehen sie sich zusammen und ersticken dich langsam, qualvoll, werden deine Schreie vergöttern und lachen, wehre dich nicht. Du bist allein doch sie sind viele, viele gegen dich. Warten in ihren Verstecken, auf den Fehler, wehre dich nicht und sie verlieren das Interesse an dir, beweg dich nicht und die Fesseln lösen sich. Um deinen Hals, halten die Luft, die du brauchst, um zu Leben doch halte durch, wehre dich nicht und bleib still. Dann werden sie dich vergessen, beweg dich nicht und die Fesseln lösen sich, langsam, aber sie Lösen sich und lassen die Luft zu dir, die du brauchst. Sollten sie dich vergessen, dann für immer und hältst du durch kannst du atmen und fliehen. Doch solltest du treten, um dich Schlagen und schreien, dann behalten sie dich, denn sie lieben die verzweifelten Schreie und Angst in deinen Augen. Die Fesseln werden dich langsam ersticken und es dauert nicht lange, glaub mir, aber sie haben Spass daran. Denke daran und wehre dich nicht, bis die Fesseln sich lösen.

 

 

 

WÄRE ES GESCHWISTERLIEBE

Sie gehen an einander vorbei, sehen sich nicht an, gehen weiter und blicken zurück…

Die Dinge würden sich ändern - das wussten beide. Doch so plötzlich und unbemerkt? Dem einen tat es Leid, der andere fühlte sich schuldig. Doch beide wünschten es nie getan zu haben…

Sie blickten zurück…

Mit einem Mal schlugen die Herzen schneller, hektischer, Atemzüge wurden stockend und Tränen wurden unterdrückt. Sie saßen Rücken an Rücken, hielten die Hände des anderen fest und waren froh darüber festgehalten zu werden. Dachten an den einen Moment, in dem sie schwach gewesen waren, gefallen und nicht aufgefangen worden sind. Wie hätte es anders ausgehen sollen? Denn es gab nur einen Weg der gegangen werden musste, und ist es gegen den Sinn. Man nannte es Schicksal…

Schauten sich an…

Sahen ein dem eigenen so ähnliches Gesicht, den Spiegel der verriet was der andere fühlte und dachte, was sie selbst nicht wussten und wovor sie Angst hatten, panische Angst die das Leben zur Qual machte…

Wichen Blicken aus…

Denn konnten sie den Schmerz in den Augen des andren nicht ertragen und wussten das alles keinen Sinn hatte, solange der Fehler zwischen ihnen stand, der für immer zwischen ihnen stehen bleiben wird…

Und ließen es zu…

Ließen sich fallen in der Hoffnung einem Engel zu begegnen der sie auffangen würde und sie verstand

Denn es ist keine Geschwisterliebe

Und es wird auch nie solche sein.

 

 




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